Gästebuch

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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Uwe Lammla (Homepage) hat am 15.07.2012 03:50:57 geschrieben :

Fortsetzung nach 3000 Zeichen
Ihre Parallelen von Musikrichtungen und Drogen sind zu schwebend und zu wenig belegt. Überhaupt ignorieren Sie die große Verschiedenheit der Substanzen und Konsumformen. Das schafft Ihnen viele Angriffspunkte.
Die Polizei-Lösung ist schon in der Drogenproblematik grandios gescheitert, und es scheint mir kein Zufall, daß mit jeder Etataufstockung für die Fahnder der Handel nur schwunghafter wird. Drogensucht ist Ausdruck von Orientierungslosigkeit und nicht durch Verbote, sondern eben nur durch Orientierung in den Griff zu bekommen.
Was bedeutet das für die Musik? Wer Jazz-Rock-Pop pönt, darf nicht übersehen, daß diese Importe in ein Vakuum geströmt sind. Dieses Vakuum ist nicht nur von der Musik verschuldet, aber weil jeder die Schuld erst einmal bei sich suchen sollte (ehe er nach dem Staat ruft), und die (klassische) Musikpraxis ist an der Situation nicht ganz unschuldig. Zunächst in der Komposition. Seit dem ersten Weltkrieg hat sich bestimmende Tendenz von den Rezipienten zunehmend entfernt und ist nicht mehr, wie ehedem, im Volk verwurzelt. Außerdem bedient sich die Verfeinerung, das Überhandnehmen von Virtuosentum, genau der inhumenen Technik, die dem Schund die große Macht verliehen haben. Wenn die Intellektuellen an feinem Absinth schnüffeln, brauchen sie sich nicht wundern, wenn sich das gemeine Volk im Kartoffenschnaps suhlt. Wenn man über Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts schreibt, sollte man nicht das augenfälligste Phänomen: das Sterben des Volksliedes und des Singens von jedermann übergehen.
Ihr eigenes Werk kenne ich nicht und möchte Ihnen kein Absinth-Schnüffeln unterstellen. Ich habe auch nichts gegen Polemik, aber fehlendes Augenmaß halte ich der Sache für abträglich.
Ich würde mich über eine Antwort freuen.

Beste Gruße
Uwe Lammla
 
Kommentar: Die "Parallelen von Musikrichtungen und Drogen" stammen von H. Shapiro, der ein ganzes Buch darüber geschrieben und es sehr gut belegt hat.
Die klassische Musik ist so vielfältig, dass man der Avantgarde und dem Virtuosentum (welches gerade das weniger gebildete Publikum immer besonders begeistert hat) gewiss nicht die Schuld für das Überhandnehmen von Gewaltmusik geben kann.

Uwe Lammla (Homepage) hat am 15.07.2012 03:49:59 geschrieben :

Hatte Platon doch recht?
Sehr geehrter Herr Dr. Miehling,

ich habe Ihren interessanten Aufsatz "Hatte Platon doch recht?" gelesen. In der Kernaussage, daß es sich bei Popmusik und insbesondere beim manischen Konsum derselben um ein bedrohliches Krebsgeschwür handelt, stimme ich unbedingt zu. Allerdings sehe ich in Ihrem Text didaktische Schwächen. So ähnelt Ihre Argumentation stellenweise selber Heavy Metal Musik, sie dreschen geradezu mit Argumenten auf den Leser ein und müssen sich nicht wundern, wenn dieser abschaltet. Außerdem schießen Sie gelegentlich übers Ziel hinaus. Wenn Leute Steuerhinterziehung oder Schwarzarbeit tolerieren, hat dies gewiß nichts mit der Verrohung durch Musik zu tun. Eher mit der Selbstdestruktion des Staates durch Steuerverschwendung, Schuldenmacherei und Amigowirtschaft. Überhaupt sind die Menschen, m.E. zu recht, der Ansicht, daß sich der Staat bereits viel zu sehr in ihr Leben eingreift.
 
Kommentar: Ich kann wegen Überlänge nicht Ihren ganzen Text veröffentlichen (das Programm weigert sich). Ich kopiere den Rest in einen neuen Eintrag.

Panterista hat am 05.07.2012 05:25:47 geschrieben :

Gewaltmukke
Spaghetti für ALLE - von Aserbaidschan bis Zypern! Wie klingt wohl: Du hast die Haare schön auf nem Cemballo?!
 

Andre N hat am 02.07.2012 18:24:23 geschrieben :

Was soll das?
Selten so einen von klischees geprägten Bericht gelesen, wo beziehen sie denn bitte ihre Informationen? Das Sprichwort "1 schlechter Apfel verdirbt 100 andere" haben sie ja scheinbar tatsächlich zu ihrem Lebensmotto gemacht, verallgemeinernd und pauschilisierend. Ich höre selber gerne Heavy Metal, ich bin 16 Jahre alt und habe noch NIE in meinem Leben Ärger mit dem Gesetzt gehabt, weder Drogen genommen oder mich geprügelt. Dass sie hier die gesamte Heavy Metal Szene durch und durch über einen Kamm scheren zeugt nicht grade von einem großen Szeneverständnis, sondern eher von jemandem der sich mit oberflächlichen Berichten als Experten darstellen möchte. Um Gottes Willen, suchen sie mal nach Informationen über diese Musikrichtung und ihre Subkultur ohne einzig und allein auf die negativen Dinge zu achten.

Gruß
Andre

PS: Ich höre auch gern Klassische Musik, Wagner ist mir am liebsten .
 
Kommentar: Vermutlich beziehen Sie sich auf "Was Sie über Heavy Metal wissen sollten". Woher ich meine Informationen u.a. beziehe, können Sie dort den Anmerkungen entnehmen.

Ich achte "allein auf die negativen Dinge", weil ich mit meinen Schriften vor diesen warnen möchte. Wer vor Drogen warnt, wird auch nicht auf deren positive Seiten eingehen.

Johannes Kaplan hat am 29.06.2012 14:31:29 geschrieben :

Tötungsdelikt
Diese Nachrichtenmeldung über ein Tötungsdelikt des Sängers der Gewaltmusik-Gruppe "Lamb of God" könnte für Sie von Interesse sein: http://unterhaltung.t-online.de/randy-blythe-saenger-von-lamb-of-god-in-prag-verhaftet/id_57586766/index?news
 
Kommentar: Danke!

Johannes Kaplan hat am 12.06.2012 16:43:35 geschrieben :

Lärm
Zum Thema "Lärm" - wenngleich abseits der Gewaltmusik - möchte ich Sie gerne auf folgende Netzangebote aufmerksam machen:

http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/laerm-greift-an-die-unterschaetzte-umweltgefahr?documentId=10814146

http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/159260/index.html

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Johannes Kaplan
 
Kommentar: Danke, auf diese Sendung hatte ich im letzten GMNB hingewiesen! Interessant übrigens, dass der Nachspann mit dröhnender Metal-Musik unterlegt war, obwohl es in der Sendung nicht um Musik ging. Quasi ein P.S.: Auch das ist Lärm!

Johannes Kaplan hat am 01.06.2012 21:22:22 geschrieben :

Zeitungsartikel
Dieser etwas ältere Zeitungsartikel über eine Bürgerinitiative gegen Lärmbelästigung durch eine Gewaltmusik-Veranstaltung könnte für Sie von Interesse sein.
http://www.allgemeine-zeitung.de/region/alzey/vg-woerrstadt/woerrstadt/11771280.htm
 
Kommentar: Danke!

Johannes Kaplan hat am 30.05.2012 00:53:55 geschrieben :

Kurzmeldung
Diese Kurzmeldung aus Rheinland-Pfalz könnte für Sie von Interesse sein: http://www.swr.de/nachrichten/rp/ludwigshafen/-/id=1652/kt7kyr/index.html#meldung97716

Gestatten Sie mir, diese Meldung mittels Zitat festzuhalten.
"Koblenz
Anwohner müssen Lärm spielender Kinder tolerieren
Das Oberverwaltungsgericht hat entschieden, dass Anwohner eines Parks in Maxdorf den Lärm spielender Schüler akzeptieren müssen. Damit wurde die Klage einer Frau im Berufungsverfahren abgewiesen. Die Richter begründen ihr Urteil damit, dass Kinderlärm von der Gesellschaft toleriert werden müsse. Geräusche spielender Kinder seien Ausdruck ihrer Entwicklung und daher grundsätzlich zumutbar. Das Gericht berücksichtigte nach eigenen Angaben auch den Umstand, dass der Spielplatz in einem Park in Maxdorf durch die benachbarte Schule mehr genutzt wird als einer in einem reinen Wohngebiet. Trotzdem müssten Anwohner den Lärm in Kauf nehmen, weil die Kinder nur in den Schulpausen hier spielten und an vier Tagen in der Woche nachmittags. Das Verwaltungsgericht Neustadt hatte der Frau in erster Instanz Recht gegeben. Dass die Klage im Berufungsverfahren jetzt abgewiesen wurde, könnte sich auf Lärmklagen in anderen Gemeinden auswirken."
 
Kommentar: Danke! Nicht erstaunlich nach der geänderten Gesetzeslage ...

!!11 hat am 25.05.2012 11:49:38 geschrieben :

Wirkung von Musik
http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/was-wir-noch-nicht-wissen/wirkung-musik100.html
Das habe ich heute morgen zufällig im Fernsehen gesehen.
 
Kommentar: Danke!

Daisy hat am 20.05.2012 10:33:04 geschrieben :

@ Klassik ist Schrott
"Hat Ihre Hetzschrift nur eine Menschenseele gekauft?" - Ja, ich zum Beispiel!

Dass ausgerechnet jemand wie Sie Herrn Miehlings Buch als "Hetzschrift" bezeichnet, ist schon krass!

Herr Miehling setzt sich mit der Thematik ganz und gar sachlich auseinander.
Dagegen Ihr Beitrag:
Sie bezeichnen in grob abfälliger und beleidigender Weise Klassik als "Müll" und "erbärmlichen Tand" und Klassikhörer als "kranke Kreaturen" - nichts als dumpfe Verunglimpfung ohne den leisesten Hauch einer Begründung.
Das entspricht doch wohl schon sehr viel mehr der Definition von Hetze!!!
Dasselbe gilt für die Ergüsse etlicher anderer Gewaltmusikfans, die Herrn Miehling auch noch persönlich beleidigen.
 

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