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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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A.J. hat am 05.02.2018 23:30:24 geschrieben :

Ich habe atypischen Autismus, oder – wie man es in zwischen so schön nennt – eine Autismus-Spektrumsstörung.
Im Klartext will das heißen, dass ich nur Bruchteile der großen Auswahl an autistischen Problemen habe. Und meine Probleme sind und waren in der Vergangenheit nie im sozialen oder emotionalen Bereich angesiedelt.

Vielleicht war eim Fußballspiel ein schlechtes Beispiel, auch wenn ich bezweiflen mag, dass ein Spiel zwei gegen zwei zwischen vier Freunden agressiver Sport sein soll.
Die in die Luft gestoßene Faust kann auch in jedweder Alltagssituation aufgeführt werden. Es ist vollkommen egal, wo,wann oder weshalb, denn es geht einzig und allein um die Geste – zum zweiten Mal...
Das Headbangen ist eine anerkannte Form des tanzens. Und wenn man mal ganz ehrlich ist, das einzige, was einem bei dem Gedränge vor der Bühne (ob nun agressiv oder eine Art Gruppenkuscheln) übrig bleibt.

Sie sagten, sie haben Ohren, um zu hören und Augen, um zu sehen... Nun, ich zweifle keines Wegs ihre Beobachtungsgabe an, bezweifle allerdings, dass man als bloßer, außen stehender Beobachter wohl oder übel solcherlei Dinge nur oberflächlich beurteilen kann.

A.J.
 
Kommentar: Es gibt hunderte von Konzerten mit aggressiven Ausschreitungen, die zu Verletzten und sogar Toten geführt haben; es gibt über tausend kriminelle Gewaltmusiker (soweit ich sie gefunden habe); es gibt Berichte von Hörern über die aggressiv machende Wirkung; es gibt Dutzende wissenschaftlicher Studien zur Wirkung von Musik und zu den Persönlichkeiten und Verhaltensweisen von Hörern je nach Musikpräferenz; es gibt die Tatsache, dass Gewaltmusiker eine drastisch reduzierte Lebenserwartung haben - aufgrund (auto)aggressiven Risikoverhaltens, aber auch aufgrund der Zugehörigkeit zu kriminellen Szenen (Mordfälle). Sie können ja einmal mit Ihrem "überdurchschnnittlich hohen Mathematik-Talent" ausrechnen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass es sich bei der Fülle von Daten und Fakten um Zufälle, Irrtümer und Falschinformationen handelt.   

123 hat am 05.02.2018 15:28:07 geschrieben :

123
Dieses Buch könnte möglicherweise für Sie interessant sein, falls Sie es nicht bereits kennen:

https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Alois-Melichar+Musik-in-der-Zwangsjacke-Zum-Versuch-der-Zerst%C3%B6rung-der-europ%C3%A4ischen-Musiktradition/id/A02h20Sp01ZZx
 
Kommentar: Danke! Ich kenne den Titel, habe dieses Buch aber noch nicht gelesen. Melichars "Schönberg und die Folgen" steht bei mir im Regal. 

A.J. hat am 04.02.2018 22:42:23 geschrieben :

Die Sache ist die Herr Doktor, dass ich nicht einmal von einem Spiel, welches man im Fernseher zu sehen bekommt, wobei sie nicht einmal zu wissen scheinen, dass ein Foul nicht mal zwangsläufig ein Gewaltakt sein muss, sondern auch ein Unfall sein kann.
Es kann genauso gut ein Spiel zwei gegen zwei zwischen vier Freunden auf einem öffentlichen Platz sein. Es geht mir nur um die Geste. Aber das scheinen sie nicht verstehen zu können, oder zu wollen.
Aber egal – die grundlegende frage, die ich mir stelle ist, wieso die Gesten und das Headbangen ihrer Meinung nach gewalttätig bzw. agressiv sein sollen? Und woher wollen sie bitte beurteilen können, wie agressiv die Stimmung auf einem Metal-Konzert sein soll?
 
Kommentar: Deshalb habe ich ausdrücklich geschrieben "vorsätzlich begangenen"! Und ich habe sehr wohl verstanden, was Sie meinten. Fußball ist eine aggressive Sportart, und die Gesten können auch dort Ausdruck von Aggression sein. 
Wo aggressive Musik gespielt wird, ist die Stimmung aggressiv. Ich habe Ohren, zu hören, und Augen, zu sehen. Die Mimik und Gestik von Menschen ist überall auf der Welt ähnlich. Sie sind Autist. Soweit ich informiert bin, haben diese Menschen Schwierigkeiten,Emotionen anhand von Stimme und Geichtsausdruck (und vielleicht auch Gestik) zu erkennen; das mag Ihre Frage erklären. Möglicherweise empfinden Sie deshalb auch Musik anders.

A.J. hat am 03.02.2018 22:04:29 geschrieben :

...
Ich sprach von den Fußballspielern,nich von deb Hooligans, welche nebenbei bemerkt Fußballspiele sowieso nur als Vorwand nutzen...
 
Kommentar: Nun, auch Fußballspieler verhalten sich aggressiv, wie man an vorsätzlich begangenen "Fouls" sieht.

A.J. hat am 02.02.2018 23:48:02 geschrieben :

Kommisch...
Vor einiger Zeit noch haben sie den, von @BK angegebenen Prozentsatz in den (bzw einen) Prozentwert umgerechnet, um trotz eines extrem geringen Prozentsatzes mit möglichst hohen Zahlen um sich zu werfen zu können...
Und wenn von 1000 gewalttätigen Personen 990 zu 10.000 Gewaltmusikhörern gehören (9,9%) und 10 zu 500 Klassik hörern (2%) dann IST das proportionale Zuordnung aus gleich zwei Gründen:
1. Weil innerhalb einer größeren Menge an Menschen auch logischerweise mehr Gewaltverbrechen stattfinden (hier also 10.000 "Gewaltmusik"- gegen 500 Klassik-Höhrer)
2. Weil sie EINE Musik (Klassik), mit VIELEN vergleichen... Das heißt, um nun wirklich aussagekräftige Zahlen zu bekommen, müssten sie nun ausrechnen,wie viel von diesen 990 Personen zu wievielen Metal-, Rock-, Hip Hop-, Pop- oder Techno-Höhrern gehören.
Aber nein, sie schmeißen alles außer Klassik in einen großen Pott und so verfälschen die Zahlen verschiedener Musikrichtungen einander.

Was die Gesten angeht:
Dem nach wäre auch das in die Höhe stoßen der Faust, aus Freude über ein – beispielsweise – gewonnenes Fußball-Spiel ein Zeichen von agressiver Stimmung??? Ist die selbe Geste...

A.J.
 
Kommentar: Dass es bei Fußballspielen aggressiv zugeht, ist ja wohl bekannt. Ohne das große Polizeiaufgebot gäbe es da wohl an jedem Spieltag einige Tote.

Sie fantasieren sich da etwas zusammen. Prozentzahlen sind immer Prozentzahlen; da ist es völlig egal, wie groß die ihnen zugrundeliegende Gesamtmenge ist. Wenn von 1.000 Gewaltmusikhörern 500 kriminell sind, von 100 Klassikhörern aber 10, dann sind das genauso 50 Prozent zu 10 Prozent wie bei 250 von 500 gegenüber 50 von 500.

Natürlich kann man "Gerwaltmusik" weiter differenzieren ("Klassik" übrigens auch, auch wenn das normalerweise nicht gemacht wird), und da gibt es dann auch Unterschiede. Aber auch das ändert nichts an der Tendenz insgesamt. 

BK hat am 02.02.2018 14:08:21 geschrieben :

nur mal so...Nachtrag
Mir wurde das Thema beim Lesen dieses Artikels wieder bewusst: http://www.zeit.de/2018/06/retif-de-la-bretonne-autobiografie-erotik-uebersetzung
 

BK hat am 02.02.2018 14:07:36 geschrieben :

Nur mal so...
...wie beurteilen Sie eigentlich das Massenphänomen erotisch - pornografischer Literatur zu Zeiten der Aufklärung und Klassik? Und das zu Hochzeiten der klassischen Musik.
Ich habe übrigens einige dieser Werke gelesen...da stehen Dinge drin, die selbst unter schlimmsten Gewaltmusikhörern verpönt sind.
 
Kommentar: War es ein "Massenphänomen"? Jedenfalls ist das nicht anders wie mit Kriminalität und Gewalt: Natürlich gab es das alles schon immer. Es ändert nichts daran, dass seit den 50er/60er Jahren ein Wertewandel stattgefunden hat, der soweit ich sehe auch von niemandem bestritten (wenn auch unterschiedlich bewertet) wird, und dass dieser entscheidend mit Gewaltmusik zu tun hat. Immerhin wurde früher solche erotische Literatur "unter dem Ladentisch" gehandelt, während Erotik und Sex heute ganz offen gehandelt und thematisiert werden, bis hinein in die Schulen und Kindergärten. Das wäre in vor-gewaltmusikalischer Zeit unvorstellbar gewesen.

A.J. hat am 01.02.2018 22:53:44 geschrieben :

...
Jetzt komme ich mal mit meinem überdurchschnittlich hohen Mathematik-Talent:
Natürlich ist der Anteil an Gewalt in der "populären Musik" höher – gibt ja auch mehr Anhänger als bei der klassischen Musik.
Das nennt man proportionale Zuordnung. Mir ist, als sagte ich dad schon mal...

was das ruhige da sitzen während eines Klassik-Konzertes angeht:
Ich bin mal einfach si frech, zu behaupten, dasd dies weniger mit fehlender Gewalt, als mit wesentlich weniger ausgelebter Freude und Leidenschaft an der Musik zu tun.
Und überhaupt was ist so "gewalttätig", am Headbanging, welches als Form des Tanzes an zu sehen ist, oder dem in die Luft strecken einer Faust oder der "Pommesgabel"?
 
Kommentar: Ihr "=12pxüberdurchschnittlich hohes Mathematik-Talent" kann offenbar nicht einmal zwischen relativen und absoluten Werten unterscheiden. Selbstverständlich beziehe ich mich auf relative Werte, d.h. prozentuale Anteile, und mit der Angabe "im Durchschnitt" habe ich das sogar explizit gesagt.
Natürlich sind die Gesten als solche nicht gewalttätig; sind sind aber sichtbarer Ausdruck der aggressiven Stimmung.

A.J. hat am 31.01.2018 23:20:28 geschrieben :

Ach ja...
Und wenn klassische Musik Gewalt nur – wie sie sich aus drücken – "nur symbolisch darstellt", macht sie das weniger "gefährlich", weil?
Derartige Darstellung dürfte doch gar gefährlicher sein, da sie unterschwellig vermittelt wird.
Vielleicht ist es auch hier ein fehlende Empathie ihrerseits, oder fehlende Tiefsicht?
 
Kommentar: =12px"dürfte doch gar gefährlicher sein" - Sie können sich solche Spekulationen sparen, weil sie der Realität widersprechen. Klassikhörer sind im Durchschnitt weniger aggressiv und kriminell als die Hörer populärer Musik. Das ist eine Tatsache, die sich in entsprechenden Befragungen immer wieder bestätigt hat. Auch gewalttätige Ausschreitungen gibt es praktisch nur bei Veranstaltungen mit populärer Musik.
Weil die Darstellung von Aggression in klassischer Musik nicht unmittelbar, sondern eher symbolisch ist, macht sie die Hörer nicht aggressiv. Man sieht es schon äußerlich: Sie bleiben ruhig sitzen, während bei Gewaltmusikkonzerten die Fäuste gereckt und die Köpfe "gebangt" werden.

A.J. hat am 31.01.2018 23:06:30 geschrieben :

Ich kann diesen Unterschied sehr wohl bestreiten.
Ich für mein Teil kann keinen Unterschied in der Darstellung von Emotionen (hier zähle ich auch Aggressionen dazu) im Metal und der klassischen Musik fest stellen – beide drücken sie sehr wohl auch aus.
Und ein Unterschied in der Funktion drs Schlagzeugs kann ich auch nicht finden – in beiden fällen gibt es den Rhythmus vor.
Kein Wunder eigentlich, dass sie (erneut) meine Fragen ignorierten... Obwohl sie (wieder einmal) – selbst für geistig Minderbemittelte verständlich – durchnummeriert wurden... Von 1-2...

A.J.
 
Kommentar: Nein, das Schlagzeug gibt ein der klassichen Musik nicht den Rhythmus vor; das wäre auch überflüssig! Die meiste klassische Musik kommt völlig ohne Schlagzeug aus. Zunächst werden in größeren Besetzungen Pauken (die immerhin noch feste Tonhöhen haben) als Bassinstrument zu den Trompeten eingesetzt, beschränkt auf einzelne Sätze. Nehmen Sie z.B. den ersten Teil von Bachs Weihnachtsoratorium: Dort spielen die Pauken nur im A-Teil des Eingangschores und im Schlusschoral.
Andere Schlaginstrumente sind auch im 19. Jh. noch selten und werden nur zu bestimmten Effekten punktuell eingesetzt. 

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