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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Walter hat am 23.08.2009 14:29:54 geschrieben :

Fragen über Fragen
Klassische Musik hat durchaus agressive Melodien.Einfach mal reinhören bei Youtube: Mussorgsky/Ravel - Pictures at an exhibition (closing) und natürlich sucht man sich Musik nach Charakterbildung aus. Aber was ist mit Charakter gemeint? Der Grundcharakter eines Menschen? Ich meine, ändert sich Musik mit dem Charakter, und anders herum? Denn man hört ja nicht sein Leben lang dasselbe? Ich gehe konform, dass Musik im Kindesalter die Prägung am meisten ausmacht, das merke ich an mir persönlich. Wenn der Klang das Entscheidende ist, warum das ganze Theater? Heißt das, dass ich satanische Texte, worauf sie sich ja auch beziehen, in Klassische Musik packen kann, und sie würden sagen, die Wirkung wäre nicht negativ, da der Klang schön ist? Das wäre ja noch absurder! Zillertaler Türkenjäger haben mit ihren witzigen Melodien doch nicht mehr Daseinsberechtigung als eine Metalgruppe, die sich über Gewalt äußert trotz harter Melodien. Ich denke Musik ist emotional, in die sich ein Mensch hineinversetzt? Das klappt doch nicht in dem man textlich über Gewalt spricht und melodisch Teletubbiemusik drüberlegt?? Natürlich ist die Musik gewaltig, wenn es um Gewalt geht, genau das ist doch die Wirkung die erzeugt und gewollt ist. Das Entscheidende ist doch, ob das Gesamtpaket pro oder contra Gewalt ist. Also insgesamt zu trennen zwischen text und melodie ist Unsinn. Man kann doch nicht sagen, die Kinder werden negativ beeinflusst durch Rapmusik, weil der beat so extrem ist, wenn der Text sagt lasst Gewalt und Drogen sein. Das ist doch paradox. Vor allem wenn Rap hauptsächlich Text ausmacht. Es geht doch letztendlich nur um reine Geschmacksache von mir aus auch Charakter, aber Menschen können halt nicht alle Klassik hören, wie sie es gerne hätten.
 
Kommentar: Satanische Texte auf klassische Musik - ein interessantes Gedankenexperiment. In gewissem Sinn gibt es das bereits (vgl. die Beschwörungsszenen in der Oper von Cavalli über Weber bis ...). Aber es steht in einem anderen Kontext. Und in der Tat, wenn die Musik schön ist, dürften solche Texte keine negative Wirkung haben. Sie geben die Antwort ja selbst: Es „klappt doch nicht\", wenn Text und Musik nicht zueinanderpassen.
Natürlich spielt der Text schon eine Rolle, aber er ist im Kontext mit der Musik zu sehen. Bei Rap kommt eben beides zusammen: aggressive Musik und aggressive Texte (die man im Gegensatz zu Heavy Metal auch noch versteht), und deshalb scheint er von allen Gewaltmusikstilen den schlechtesten Einfluss zu haben. Es kommt noch dazu, dass viele Rapper als Vorbilder selbst kriminell sind oder waren. Wenn sich ein Raptext gegen Drogen ausspricht, dann passt die aggressive Musik nicht dazu. Die Musik wirkt unmittelbar emotional, und daher stärker.

Walter hat am 18.08.2009 13:50:04 geschrieben :

Fragen über Fragen 2
Achso Ihre Noten Die Judas Passion da geht es um Verrat und Gewalt. Kennen Sie Mussorgsky? Bestimmt. Ist diese Musik nicht unglaublich böse? Gnomus oder eine Nacht auf dem kahlen berge?? Die passen gut in einen Horrorfilm! Überhaupt sind viele Werke mit dem Christum (oder auch Judentum) verknüpft und dies hat doch einiges an Bösen zu bieten. Was sich auch in der Musik wiederspiegelt. Wie stehen sie dazu? Also sagen sie nicht, das Gewalt vor populärer Musik kein Thema war. Und wissenschafliche Studien, beweisen nicht sehr viel. So können sie Gott beweisen oder auch widerlegen. Da kommt nicht viel raus. Bei einem menschen sollte man vor allem im Bereich der Psyche nicht allzu rational herantreten.
 
Kommentar: Der Klang der Musik ist das Entscheidende, nicht der textliche Inhalt! In einer Passion wird Gewalt als etwas Schlechtes dargestellt, und vor allem wird sie in der Musik nur symbolisiert, so, dass die Musik trotzdem \\\"schön\\\" bleibt. In Gewaltmusik wird Gewalt durch klangliche Aggressivität musikalisch ausgedrückt.
Wissenschaftliche Studien können einiges beweisen. Oder wie wollen Sie sonst überhaupt etwas beweisen?

Walter hat am 18.08.2009 13:05:07 geschrieben :

Fragen über Fragen
Guten Tag
Ich wollte nur mal sagen, dass ich Heavy Metal höre seit Jahren, im Moment studiere, und Christ bin. Ist das nicht verrückt. Gibt es dafür eine Erklärung? Ich kann durchaus einen Zusammenhang sehen, zwischen Gewalt und Musik, aber ist es nicht so, dass erst die Gewaltbereitschaft der Musik vorauseilt? Wenn ich ein Landserlied höre werde ich doch nicht agressiv und will Schwarze verhaun. Es ist doch eher so, dass ich sie verhaun will und dazu! dann Landser höre. Also geb ich Ihnen Recht das die Musik durchaus missbraucht werden kann, bzw extra dafür produziert wird. Was ich aber nicht verstehe ist, worauf Sie hinauswollen. was ist das Ziel? Das diese Musik immer schlecht ist, schlecht sein kann? Oder ist es eine rein wissenschaftliche Methode Musik zu definieren? Ich habe schon einigen Mist gehört(Rechtsradikale,sozialistische, satanistische Musik) aber es hängt doch letztendlich vom Menschenverstand ab, wie ich sie aufzufassen habe. Also, was ist der Zweck? Wozu das Ganze? ist es eine reine Darstellung oder hat das alles eine Intention?
 
Kommentar: Man sucht sich Musik nach seinem Charakter aus. Aber umgekehrt beeinflusst Musik auch den Charakter. Musik beeinflusst emotional, unter Umgehung des \\\"Menschenverstandes\\\". Natürlich wirkt sie dabei nicht auf jeden Menschen gleich. Dazu wieder der alte Vergleich: Rauchen ist gesundheitschädlich, aber im Einzelfall kann man die Wirkungen nicht genau voraussagen.

B.K. hat am 17.08.2009 12:29:27 geschrieben :

...
http://www.musik-for.uni-oldenburg.de/forschungsbericht/musikgewalt.htm

Kennen Sie eigentlich diese Studie?
Das sind wissenschaftliche Methoden, Herr Doktor, und nicht ihre plakativen Statistikanhäufungen.
 
Kommentar: Allerdings kenne ich diese Studie. Sie vergleicht drei Gewaltmusik-Hörergruppen untereinander und kommt zu der Feststellung, dass diese sich in ihrer Aggressivität nicht signifikant voneinander unterscheiden. Was soll da meinen Thesen widersprechen???

Johannes Kaplan hat am 15.08.2009 20:35:53 geschrieben :

Ihr Äußeres
Beides ist relevant, werter Herr Dr. Miehling. Vergleichen Sie Ihre Frisur auf dem Bild in diesem Beitrag http://fudder.de/artikel/2007/02/08/da-simmer-dabei-dat-is-gewaltmusik mit der Frisur auf dem Bild in jenem Beitrag http://fudder.de/artikel/2006/12/07/achtung-gewaltmusik. Im zweiten Falle ist Ihre Frisur korrekt. Ebenso ist im zweiten Falle, soweit sich es auf diesem Portraitfoto beurteilen läßt, Ihre Gaderobe korrekt.
Befolgen Sie meine Ratschläge.
 

Johannes Kaplan hat am 12.08.2009 12:49:31 geschrieben :

.
Sie sind schlecht gekleidet. Suchen Sie einen Herrenausstatter auf und lassen Sie sich dort beraten.
 
Kommentar: Ich muss mich wiederholen:
Suchen Sie sich bitte etwas Relevantes zum Meckern aus!

Fan hat am 11.08.2009 21:33:22 geschrieben :

Groschenroman
Wenn Ihr Buch nicht knapp 100€ kosten würde, könnte man es glatt als Unterhaltungsroman verkaufen!
 
Kommentar: Ja, ich wünschte, es wäre billiger, aber den Preis bestimmt der Verlag.

Johannes Kaplan hat am 10.08.2009 18:32:28 geschrieben :

.
Sie sind ungepflegt. Rasieren Sie sich und lassen Sie sich die Haare schneiden.
 
Kommentar: Im Gegenteil: Die Haare waren frisch gewaschen, deshalb standen sie auf dem ziemlich spontan entstandenen Foto ab! Und seit wann bedeutet das Tragen eines (noch dazu kurzen) Bartes, ungepflegt zu sein???
Suchen Sie sich bitte etwas Relevantes zum Meckern aus!

Ein Interessierter hat am 07.08.2009 06:57:18 geschrieben :

+
Ich wuerde sehr sehr gerne von ihnen wissen, Herr M. , was konkret ein Lied vom Klang her zur Gewaltmusik macht. Anderso las ich ein Zitat von ihnen, dass Klang+Text Gewaltmusikausschlaggebend seien. Wie denn nun genau? Ich stehe prinzipiell ihrer These der Gewaltmusik sehr skeptisch gegenueber, suche aber den Dialog, vielleicht kann ich es irgendwann ja besser verstehen.
 
Kommentar: Da bin ich zuversichtlich. Der Begriff „Gewaltmusik\\\" definiert sich über den Klang; dieser spricht den Hörer unmittelbar emotional an. Wichtige Elemente sind dabei Schlagzeug, Klangverzerrung und ggf. der Ausdruck der Singstimme; auch die Lautstärke, wenn sie entsprechend hoch ist. Ich weiß, das gibt es alles auch in klassischer Musik, aber es kommt auf das Maß und auf die Ausführung im Detail an. Man kann z.B. ein einfaches „Guten Morgen!\\\" freundlich oder boshaft sagen - es sind die gleichen Laute, aber in anderem Tonfall. Der Klang interpretiert auch den Text. Dadurch kann ein harmloser oder ironisch gemeinter Text vom Hörer als aggressiv verstanden werden.
Die Kausalkette ist wie folgt: Musik weckt Emotionen. Emotionen können zu entsprechenden Handlungen führen. Emotionen, die öfters aufgerufen werden, ebenso wie Handlungen, die öfters ausgeführt werden, werden zur Gewohnheit, zum Bestandteil der Persönlichkeit. Dies kann man mit allen erdenklichen Emotionen und ihren Kombinationen durchdeklinieren. Der Text, wenn er verstanden wird (auch wenn er falsch verstanden wird), kann die Emotionen in bestimmte Bahnen lenken. Andernfalls sucht sich das Gehirn aus seinen bisherigen Erfahrungen das Objekt der Emotionen eben selbst aus.

Michael (Homepage) hat am 03.08.2009 22:48:55 geschrieben :

Gegenbesuch
Eine sehr interessante Thematik, die Sie mit Ihrer Seite behandeln. Dickes Kompliment; weiter so.
Freundliche Grüße, Michael

 

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