Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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master.proper hat am 26.06.2008 06:55:00 geschrieben :

BROT FÖRDERT AGGRESSIVES VERHALTEN: VERBIETET BROT!
Was veranlasst Sie, hier von Blödsinn zu sprechen?
Liegt hier etwa kein Ursache-Wirkungsverhältnis vor? Das müssen Sie mir näher erläutern.
Was für einen Unterschied macht es zum Fall Musik - Verhalten, dass dieser nicht gleichfalls als Blödsinn bezeichnet werden müsste?
 

master.proper hat am 24.06.2008 21:27:00 geschrieben :

BROT FÖRDERT AGGRESSIVES VERHALTEN: VERBIETET BROT! Teil 2
7. BROT MACHT NACHWEISLICH PSYCHISCH SOWIE PHYSISCH ABHÄNGIG. PROBANDEN, DENEN DIESES ENTZOGEN WURDE, BETTELTEN SCHON NACH ETWA ZWEI TAGEN UM BROT.

8. BROT IST EINE EINSTIEGSDROGE. MEIST FÜHRT SIE ZUM NACHHALTIGEN KONSUM HÄRTERER MITTEL WIE BUTTER, MARMELADE, KÄSE UND SOGAR WURST!

9. BROT ABSORBIERT WASSER. DA DER MENSCHLICHE KÖRPER ZU 90% AUS WASSER BESTEHT, KANN BROT DIESEN IN EINE DICKE, WABBELIGE MASSE VERWANDELN.

10. NEUGEBORENE KÖNNEN EINEN SCHOCK VON BROT BEKOMMEN.

11. BROT WIRD BEI EINER TEMPERATUR VON ÜBER 200 GRAD CELSIUS GEBACKEN. EIN ERWACHSENER STIRBT BEI DIESER TEMPERATUR INNERHALB VON EINER MINUTE.

12. DIE MEISTEN BROTKONSUMENTEN SIND NICHT IN DER LAGE, ZWISCHEN WISSENSCHAFTLICHEN FAKTEN UND STATISTISCHEN MANIPULATIONEN ZU UNTERSCHEIDEN.

13. WENN MAN EINEM MENSCHEN SO VIEL HEFE GIBT WIE BROT BENÖTIGT, WÜRDE DER MENSCH INNERHALB KÜRZESTER ZEIT SEIN VOLUMEN ERHÖHEN, JA VIELLEICHT SOGAR DARAN STERBEN!

(AUßERDEM WÜRDE ER ERHEBLICHE BLÄHUNGEN BEKOMMEN. UND DAS WILL NUN WIRKLICH KEINER...)
 
Kommentar: Was wollen Sie mit diesem Blödsinn beweisen?
Daß einer Korrelation nicht zwingend ein Ursache-Wirkungsverhältnis zugrundeliegt? Das wissen wir alle. Jedes Ursache-Wirkungsverhältnis führt jedoch zu einer Korrelation. Dazu, wie es im Fall Musik - Verhalten ist, sagt Ihr Beispiel rein gar nichts aus.

master.proper hat am 24.06.2008 21:26:00 geschrieben :

BROT FÖRDERT AGGRESSIVES VERHALTEN: VERBIETET BROT! Teil 1
Wer die Argumentation und Beweislage in Sachen Gewaltmusik für schlüssig hält, wird bestimmt auch folgender Erkenntnis ohne weiteres zustimmen:

BROT FÖRDERT AGGRESSIVES VERHALTEN: VERBIETET BROT!

Es war nicht mehr länger unter der Decke zu halten: Die gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen von Brotkonsum legen den dringenden Entschluss nahe, Brot in die Liste der kontrollierten Substanzen aufzunehmen. Hier das Fazit einer UN-Studie über das gefährliche Backwerk:

1. MEHR ALS 98% ALLER INHAFTIERTEN SIND BROTKONSUMENTEN.

2. DIE HÄLFTE ALLER KINDER, DIE IN HAUSHALTEN AUFWACHSEN, IN DENEN BROTKONSUM STATTFINDET, LIEGEN BEI STAATLICH STANDARDISIERTEN TESTS UNTER DEM DURCHSCHNITT.

3. IM 18. JAHRHUNDERT, ALS BROT NOCH IN DEN HAUSHALTEN GEBACKEN WURDE, WAR DIE DURCHSCHNITTLICHE LEBENSERWARTUNG NICHT HÖHER ALS 50 JAHRE; DIE STERBLICHKEIT BEI KINDERN WAR INAKZEPTABEL HOCH; VIELE FRAUEN STARBEN IM KINDSBETT; SEUCHEN WIE TBC, GRIPPE UND CHOLERA TERRORISIERTEN GANZE NATIONEN.

4. MEHR ALS 90% ALLER GEWALTTÄTIGEN VERBRECHEN GESCHEHEN INNERHALB VON 24 STUNDEN NACH DEM KONSUM VON BROT.

5. BROT WIRD AUS EINER SUBSTANZ HERGESTELLT, DIE IN SZENEKREISEN TEIG GENANNT WIRD. ES IST BEWIESEN, DASS EINE MAUS SCHON AN EINEM PFUND TEIG ERSTICKEN KANN. DER/DIE DURCHSCHNITTLICHE DEUTSCHE NIMMT MONATLICH EIN VIELFACHES DIESER MENGE ZU SICH.

6. PRIMITIVE NATURVÖLKER, DIE KEIN BROT KENNEN, WEISEN WESENTLICH WENIGER KREBS-, ALZHEIMER- UND PARKINSONFÄLLE AUF.
 

Unbekannt hat am 15.06.2008 03:35:00 geschrieben :

=)
Verzeihung, 685.
 

Jonathan Straub hat am 15.06.2008 03:28:00 geschrieben :

Ihr Gewaltbuch o_Ô
Herr Miehling,
ich WILL mir ihr Buch mit der für mich brutalsten/grausamsten Wortneuschöpfung der letzten Zeit im Titel als Schüler momentan nicht leisten.
Ich habe dennoch folgende Fragen zur Botschaft des Buches, die sich auch ohne 600 Seiten mit sicherlich wissenschaftlichen Ausführungen im Rücken verbreiten und ordentlich Unfrieden schaffen konnte.
Wie bewerten sie die stilistische Diversität in der Musik ?
War alles ab der klassischen Musik musikalische Involution ?

Danke fürs Lesen.
 
Kommentar: Damit sprechen Sie wohl einen künstlerisch-qualitativen Aspekt an. Mir geht es um den moralischen Aspekt. Wenn in klassischer Musik negative Gefühle vorkommen, werden sie klanglich zwar dargestellt/symbolisiert, aber nicht ausgedrückt. Wenn man z.B. wütend ist, kann man das mit den Mitteln klassischer Musik nicht zum Ausdruck bringen. Wenn man es wirklich musikalisch ausdrückt, kommt es zwangsläufig zu dem, was ich als Gewaltmusik bezeichne: Schläge, Geschrei.
Die Wortschöpfung "Gewaltmusik" war nur naheliegend. Man spricht ja auch von Gewaltvideos.

Nameless hat am 07.06.2008 19:35:00 geschrieben :

Muhahaha
Habe grade ein wenig in ihren GMNB gelesen. Erstaunlich das sie sich erdreisten einen Newsletter an ungefragte Adressaten zu verschicken. Fällt sowas doch gemeinhin unter Spam und ist soweit ich weis illegal...
Und sie verurteilen andere Menschen - schrecklich...
 
Kommentar: "Spam" ist Werbung, die blind an irgendwelche E-Adressen verschickt wird. Meinen GMNB verschicke ich nur an Personen, mit denen ich bereits Kontakt hatte, oder die beruflich mit dem Thema zu tun haben. Abmeldungen werden selbstverständlich respektiert.

flying sheep hat am 06.02.2008 23:14:00 geschrieben :

Diverses
Herrlich anachronistische Ansichten, die der Herr Komponist hier vertritt.
Am besten lassen wir sich alles enwickeln wie es der Fortschritt will, denn die Auseinandersetzung mit den negativen Seiten des menschlichen Seins ist immer auch ein konstruktiver Akt.
Und Kausalität/Korrellation kann niemand gut genug auseinanderhalten, der ein Buch, das mehr als 20 Seiten umfassen soll, über einen Zusammenhang schreiben will. Auf keiner Seite der Diskussion.

Kluge Gegner der Rapmusik hören einfach K.I.Z. und sehen ein, dass Satire der beste Weg ist, mit etwas umzugehen, das man nicht versteht. (So machs zumindest ich)
 

T. Eisenmann hat am 17.01.2008 19:56:00 geschrieben :

Nachwort
Leider war es nicht möglich, meine Gedanken zusammenhängend zu schreiben. Aus diesem Grunde bitte ich die Teilung zu entschuldigen.
MfG...
 

T. Eisenmann hat am 17.01.2008 19:55:00 geschrieben :

Rap-Musik IV
In der Tat gibt es in der populären (Rap-)Musik schlechte Vorbilder und vielleicht sogar schlechte Menschen, aber - dies nur als Abschluss - gab es diese nicht auch schon zu Zeiten der Barockmusik, etc.? Hier sei an Carlo Gesualdo erinnert, der ja wohlweißlich ein Mörder war. Ich denke aber nicht, dass z.B. die Musik dieses speziellen Komponisten unter ihre Definition von Gewaltmusik fallen könnte. Ebenso gibt es zuhauf Beispiele aus der klassischen Musik die für Kriege geschrieben wurden, oder die komponiert wurden, um „Gewalttaten“ darzustellen. Auch hier lässt sich also keine wirklich aussagekräftige Abgrenzung vornehmen.
Und nun noch Augenzwinkernd zum Schluss: Menschen, die klassische Musik hören, dürften sich niemals selbst das Leben nehmen, oder anderen gegenüber handgreiflich werden, ebenso wie Besucher eines Rap-Konzerts danach zwangsläufig Massenvergewaltigungen und Straßenschlachten auslösen dürften. Und wie verhält es sich bei Menschen, die Rap-Musik und klassische Musik hören?
„Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“ Das Appolinische und Dyonisische im ständigen Wettstreit? Ich denke, dass eine pauschale Verurteilung einer Musikrichtung, oder bestimmter, der Musik innewohnender Parameter, sowie einige bekannt gewordene Sachverhalte, die im Zusammenhang mit Musik und Gewalt stehen, so einfach nicht zu leisten ist, wie es sich in ihrem Aufsatz darstellt.
 
Kommentar: Gesualdo ist im Bereich der - im weitesten Sinne - klassischen Musik ein Einzelfall, für den Sie vier Jahrhunderte zurückgehen müssen. Unter populären Musikern habe ich in den letzten ca. 100 Jahren zwanzig Mörder gefunden. Ich behaupte nirgends, daß der Konsum bestimmter Musik bei jedem Menschen „zwangsläufig" zu bestimmten Resultaten führen müsse. Menschen, die Rap (oder andere populäre Musik) und Klassik hören, sind natürlich beiden Einflüssen ausgesetzt. Diese „Mischhörer" sind im einzelnen m.W. noch nicht untersucht worden. Ich halte den Einfluß der populären Musik jedoch für stärker.

T. Eisenmann hat am 17.01.2008 19:54:00 geschrieben :

Rap-Musik III
Welcher Aspekt in ihrer Betrachtung vollkommen unter den Tisch fällt ist jener, der sich damit befasst, wie viele Musiker ihre Musik als Ventil benutzen, um einen Ausweg aus dem circulus vitiosus von Gewalt und Drogen zu finden und ihr Leben in rechte Bahnen zu lenken. So lässt sich u.a. der junge US-amerikanische Rapper Theory Hazit anführen, der in seinen Texten ausführlich beschreibt, welch schlechtes Leben er früher geführt habe und dieses nun durch die Nähe zu Gott und seine Musik hinter sich lassen kann. Dies nur als Beispiel dafür, dass Musik durchaus ein kathartisches Prinzip haben kann, eben in anderer Hinsicht.
Übrigens ist es durchaus auch so, dass Musik – egal welcher Couleur – spannungslösend und angstabbauend sein kann. Das eben vollkommen losgelöst von der Art und der Intensität der Musik. Eben dies bestätigt durchaus auch der von ihnen zitierte Manfred Spitzer (SWR2 Aula vom 7.6.07). In diesem Zusammenhang lässt sich vielleicht auch anfügen, dass der Pädagoge Jan Uwe Rogge herausgefunden hat, dass Bass-Rhythmen zu vermehrter Serotonin-Produktion anregen und dadurch Gefühle des Glücks erzeugen. Dies alles soll durchaus auch verdeutlichen, wie selektiv die Auswahl von Zitaten und Studien sein kann. Angeführte Studien haben nur dann ihre Gültigkeit, wenn Sie im entsprechenden Kontext sinngemäß verwendet werden. So macht es meiner Ansicht nach keinen Sinn, Studien über Rockmusik in einem Aufsatz über Rap-Musik zu verwenden, nur weil ihrer Meinung nach bestimmte Parameter für Gewaltmusik sich überschneiden, mehr noch, dies bezeichne ich als unwissenschaftlich. Ungefähr ähnlich fahrlässig wäre es, Studien zur Behandlung von Depressionen bei der Behandlung von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen zu Rate zu ziehen, nur weil sich symptomatisch die eine oder andere Überschneidung ergibt.
 
Kommentar: Ich weiß nicht, auf welche Musik sich Spitzer in der von Ihnen genannten Aussage bezieht. Er weist jedenfalls auch darauf hin, daß sich die Katharsistheorie in bezug auf Gewaltmedien längst als falsch erwiesen hat. Natürlich kann populäre Musik „Gefühle des Glücks" erzeugen. Das können substantielle Drogen auch, und trotzdem wird man ihre Gefahren nicht leugnen. Wenn ich in einem Aufsatz über Rap Studien zu Rockmusik ergänzend heranziehe, so ist das nicht unwissenschaftlich, da ich erstens sage, daß sie sich auf Rockmusik beziehen, und da zweitens beide Musikstile einen aggressiven Charakter haben.

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