Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Johannes Kaplan hat am 18.04.2013 11:29:06 geschrieben :

Gewaltmusik und Depressionen
Diese Meldung könnte für Sie von Interesse sein: http://www.metal-hammer.de/news/meldungen/article403066/studie-metalheads-sind-depressiver-als-andere-musikhoerer.html
 
Kommentar: Vielen Dank! Dort wird auch z.B. auf diesen interessanten Zusammenhang verwiesen:

http://www.metal-hammer.de/news/meldungen/article289956/tattoos-und-piercings-zeugen-von-alkoholismus.html

Googlehupf hat am 17.04.2013 18:25:58 geschrieben :

Lassen wir das
Ich las gerade einige Seiten des Gästebuchs. Ich musste feststellen, dass Sie beratungsresistent sind.



Deshalb ein Aufruf an alle. Verschwendet nicht eure Zeit, mit diesem Mann zu diskutieren. Er hat einen Horizont mit dem Radius 0 und nennt dies seinen Standpunkt. Es ist eure Zeit nicht wert.



Lest euch hier ruhig alles durch und geht dann nach draußen, mit eurer Lieblingsmusik in den Ohren und erfreut euch des Lebens.



Ihnen, Doktor Miehling, wünsche ich viel Erfolg noch in Ihrem Leben. Sollte es Ihnen tatsächlich gelingen, Menschen von Ihren Ansichten zu überzeugen, die nicht schon vorher Ihrer Meinung waren, dann beglückwünsche ich Sie dazu.

Leider muss ich Ihnen sagen, dass Sie keine Veränderung herbeiführen werden. Von dieser Illusion müssen Sie sich verabschieden.

Normalerweise würde ich Ihnen ja viel Erfolg noch in Ihrem Leben wünschen, jedoch macht mich meine Musik zu fröhlich, als dass ich darauf verzichten wollen würde.



Deshalb wünsche ich Ihnen einen schönen und sonnigen Tag.
 

Googlehupf hat am 17.04.2013 16:33:14 geschrieben :

RE: Klassik und der Krieg
Ihnen sollte bewusst sein, dass ich nur eine überspitzte Form Ihrer Argumentation gegen Sie verwendet habe. Dass mein vorheriger Beitrag keineswegs ernstzunehmen ist, sollte auf den ersten Blick klar sein.

Allerdings finde ich es interessant, dass Sie ähnliche Argumente verwenden, um meine Argumentation auseinander zu nehmen, wie es andere auch mit Ihrer getan haben.

Sie konnten keine überzeugenden Gegenargumente liefern oder haben sich bei den Argumentationen anderer nur auf einzelne Sätze bezogen.

So langsam sollten Sie entweder die Größe haben, einzugestehen, dass "Gewaltmusik" vielleicht doch nicht die Ursache für den angeblichen Zerfall der Gesellschaft ist.

Ich biete sogar einen Kompromis. Wenn die "Gewaltmusik" nicht die Ursache ist, vielleicht ist sie dann Wirkung. Vielleicht werden die Menschen tatsächlich agressiver, wodurch Musiker agressivere Musik machen, die dann wiederum auf ein großes Publikum stößt.

Vielleicht besteht tatsächlich ein kausaler Zusammenhang, jedoch genau entgegen gesezt.

Sie müssen diesen Text nicht freischalten, ich bitte Sie nur, über diese Möglichkeit nachzudenken. Mich nicht sofort als Ihren Feind anzusehen, sondern dieses Gedankenexperiment zu wagen.



Musik als Spiegel der Gesellschaft oder die Gesellschaft als Spiegel der Musik?
 
Kommentar: Ihre letzte Frage habe ich in meinen Texten schon längst mit einem "sowohl als auch" beantwortet.



Zwischen Ihrer, nun also nicht ernst gemeinten, Argumentation und der meinen besteht ein großer Unterschied. Sie hatten außer zwei Einzelfällen keine stichhaltigen Argumente anzubieten, während ich mich nicht nur auf tausende solcher "Einzel"fälle stützen kann, sondern auch zahlreiche wissenschaftliche Studien ausgewertet habe.

Googlehupf hat am 16.04.2013 18:18:56 geschrieben :

Klassik und der Krieg
Nun, ich verstehe, dass Sie einen starken Zusammenhang zwischen "Gewaltmusik" und Gewalt, Hedonismus etc. sehen.

Ich bin nun wahrlich kein Experte im Bereich Musik oder Geschichte, aber Sie erwähnten ja bereits, dass ein halbwegs intelligener Mensch dies hätte tun können.



Nun möchte ich darauf hinweisen, dass zur Zeiten Bachs (18tes Jahrhundert) 21 Kriege geführt wurden, wohingegen im 20ten Jahrhundert 2 geführt wurden. Beide Kriege im 21ten Jahrhundert wurden übrigens von bewunderern klassischer Musik angezettelt. Ich sehe eine starke Korrelation zwischen klassischer Musik und dem Verlangen, einen Krieg zu führen. Sie sind ebenfalls ein wunderbares Beispiel hierfür, da Sie einen Krieg gegen die Gewaltmusik führen.



Vermutlich könnte ich sogar eine vollständige Korrelationsanalyse durchführen, die genau dies bestätigt.

Aber dafür habe ich leider keine Zeit, da ich als nicht Klassik Fan kein Interesse habe, gegen Sie einen Krieg zu führen.
 
Kommentar: Im 20. Jahrhundert wurden nicht zwei, sondern dutzende Kriege geführt; aus verschiedensten Ursachen. Krieg wird vom Angreifer aus politischen Erwägungen heraus geführt; vom Angegriffenen, um sich zu verteidigen. Wenn Sie überhaupt signifikante Korrelationen herstellen wollen, müssten Sie möglichst viele Kriege aus den letzten ca. hundert Jahren, wo überhaupt erst von Gewaltmusik modernerer Prägung die Rede sein kann, heranziehen, dann feststellen, welche Personen diese Kriege zu verantworten haben (es dürften je Krieg weit mehr als nur eine sein), und schließlich deren Musikgeschmack eruieren. Aus zwei (!) Beispielen eine "starke Korrelation zwischen klassischer Musik und dem Verlangen, einen Krieg zu führen" zu konstruieren, ist kein ernstzunehmendes Vorgehen.

Maike Müller-Mustermann hat am 09.04.2013 16:44:53 geschrieben :

Ein paar Anmerkungen.
Sehr geehrter Herr Miehling,
Ihre Argumentation ist nicht nur veraltet und verkürzt, sondern an vielen Stellen schlichtweg falsch. So entbehrt die Aussage, dass die zunehmende Verbreitung populärer Musik mit einem Anstieg der Kriminalitätsrate korreliert, jeder wissenschaft-lichen Fundierung. Genauso ließe sich argumentieren, dass die niedrige Geburtenrate in Deutschland mit dem Rückgang der Storchenpopulation in Zusammenhang steht. Werden Statistiken zusammenhangslos aneinandergereiht, so lässt sich noch jede Aussage irgendwie belegen. Zudem ist die (medien-)wissenschaftliche Diskussion spätestens seit den 1970er Jahren von der Idee einer starken Medienwirkung abgerückt („what do the people do with the media“). Jugendliche nutzen (Stichwort: aktiver Rezipient) Medien zur Identitätskonstruktion, zur sozialen Positionierung und zur Bewältigung von Entwicklungsaufgaben (vgl. Cultural Studies, strukturanalystische Rezeptionsforschung). Eine zunehmende Erlebnisorientierung oder die Verbreitung eines hedonistischen Lebensstils ist weniger auf die Musik und deren ‚schädliche‘ Wirkung zurückzuführen, als auf allgemeine ökonomische und gesellschaftliche Entwicklungen (vgl. Beck 1986, Schulze 1992). So lässt sich bezweifeln, dass Metal oder Techno, Pop oder Jazz aus dem strebsamen Musterschüler einen aggressiven, drogenabhängigen Kriminellen machen, der die Schule schmeißt, um Kirchen anzuzünden, xxxorgien zu veranstalten oder Menschen zu töten.
 
Kommentar: Das Beispiel mit den Störchen ist ein altes Argument, das allerdings keineswegs besagt, dass Korrelationen nicht auch kausal bedingt sein können. Ich habe mich dazu schon oft detaillierter geäußert.
Dass man "spätestens seit den 1970er Jahren von der Idee einer starken Medienwirkung abgerückt" sei, sehe ich überhaupt nicht. Im Gegenteil ist durch die wachsende Zahl der Studien diese Wirkung immer deutlicher geworden.
Es dürfte sich von selbst verstehen, dass das Anzünden von Kirchen und das Töten von Menschen nur relativ seltene Extreme der vielfältigen negativen Wirkungen bestimmter Medieninhalte sind.

T. Strabowski hat am 05.04.2013 18:57:49 geschrieben :

Ihre Promotion
Sehr geehrter Herr Dr. Miehling,

ich wüsste gerne, was Sie in ihrer Promotion thematisierten. Auch das Thema der (von Ihnen so genannten) Gewaltmusik und deren (angeblichen) Auswirkungen auf den Zuhörer?

Viele Grüße,
T Strabowski
 
Kommentar: Meine Dissertation ist "Das Tempo in der Musik von Barock und Vorklassik", erschienen beim Florian-Noetzel-Verlag.

Johannes Kaplan hat am 04.04.2013 00:26:55 geschrieben :

Zitat
"Wenn ich die persönlichen Nachteile des Systems hinnehmen muss, dann darf ich auch die persönlichen Vorteile in Anspruch nehmen..."

Wahre Worte, Herr Dr. Miehling. Wahre Worte.
 

Rusty Cooley hat am 01.04.2013 09:22:09 geschrieben :

Frage
Es ist Ihnen aber bewusst, dass es sich bei den in Ihrem Gewaltmusiknachrichtenbrief unter der Rubrik "Jugend von heute" aufgeführten Fragen größtenteils um Trolle handelt und etwa die Hälfte all jener Fragen im Nachhinein gelöscht wird?
 
Kommentar: Ich würde nicht auf die Fragen verweisen, wenn Sie mir den Eindruck machen würden, sie seinen nicht ernst gemeint. Natürlich kann ich mich irren.

Dr. Klaus Miehling hat am 30.03.2013 23:21:18 geschrieben :

Fortsetzung des(ersten) Beitrags von &quot;Genredoesn'tmatter&quot;:
Sie sehen, jede größere neue Entwicklung oder Veränderung in der Menschheitsgeschichte hat auch ihr musikalisches Äquivalent. Der von ihnen angefeindete Techno ist so zum Beispiel im Zuge der Entwicklung der Computertechnik zu sehen. Auch Sie - Sie können es nicht bestreiten - profitieren von freiheitlichen Errungenschaften früherer Generation und der Entwicklung ebenjener Technik, wenn Sie hier frei ihre Meinung im Netz kundtun.
 
Kommentar: Kritische Stimmen alleine sind selbstverständlich keine Beweise. Ich möchte lediglich zeigen, dass es außer mir auch andere Kritiker von Gewaltmusikstilen gab und gibt.
Es ist aber auch kein Beweis für die Harmlosigkeit von Jazz und anderen Musikstilen, wenn Sie seltsame Vergleiche mit dem Automobil und der Computertechnik ziehen. Was neu ist, ist nicht automatisch gut.

Genredoesn'tmatter hat am 30.03.2013 15:09:17 geschrieben :

Musikverständnis
Und hier Teil 2:
Außerdem unterstelle ich Ihnen hier einmal ein Problem im Umgang mit Begrifflichkeiten. Schon die Komponisten der Klassik (Beispiel Mozart)versuchten verschiedene Strömungen in sich aufzunehmen und daraus Neues zu entwickeln. Im Nachhinein wird dann festgestellt: Dies und jenes aus dieser Epoche, das ist Klassik! Und später: Das ist Romantik.
Jeder neue Stil ist fast immer eine Weiterentwicklung vorher dagewesener Stile, denen man dann - ein Urbedürfnis des Menschen und vermutlich mit der Funktionsweise seines Gehirnes zu erklären - eine Kategorie/ einen Namen zugeteilt hat. Sie stützen sich auf diese Namen, machen sie zu Kampfbegriffen und nutzen sie, ihre jeweilige Vielfalt missachtend, zur Definition ihrer musikalischen Feindbilder. Dass dies so nicht wirklich funktionieren kann, zeigt die ständige Weiterentwicklung der Musik. Klassische und Barocke Elemente lassen sich aufs Vorzüglichste mit Elementen der Rockmusik und des Heavymetal oder auch des Jazz vermischen (ich ahne schon: Das grenzt an Blasphemie!), wodurch spannungsreiche, dynamische und vollkommen individuelle neue "Stile" entstehen, die oftmals noch komplexere Strukturen, als einer dieser Stile allein, hervorbringen. Ich denke, indem Sie zahlreiche neue Strömungen der Musik verneinen, verneinen Sie auch ihr großes Potential: sich als Kunst des Augenblicks und der ständigen Wandlung zugleich weiterzuentwickeln, Charakteristika einer Zeit und Gesellschaft in sich aufzunehmen, zu verarbeiten, auf die Gesellschaft positiv wie negativ zurückzuwirken, letztendlich aber nie vollständig fassbar zu sein. Ihr Musikverständnis scheint sich leider auf konservativ bis regressiven Bahnen in sehr streng abgezirkelten Bereichen zu bewegen. Schade.
 
Kommentar: Man muss nun einmal irgendwelche Begriffe verwenden.
Ich "verneine" kein "großes Potential", sondern betrachte lediglich, welche Wirkungen verschiedene Musikstile auf Menschen haben. Sie hingegen verneinen offenbar, dass Musik auch negative Wirkungen haben kann.

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